Das Wetter zeigte sich am letzten Wettkampftag der Riesenbecker SixDays von einer gänzlich anderen Seite: regelmäßige Schauer und deutlich abgekühlte Temperaturen im Vergleich zu den vorangegangenen Etappen. An den ersten fünf der sechs aufeinanderfolgenden Wettkampftagen herrschten Temperaturen bis fast 29 °C. Nur am letzten Tag war es regnerisch aber dagegen von der Temperatur her ideal für den Ausdauersport.

 

Dem SCA-Team um Bernd Brinkhues, Aloysia Wegmann, Klaus Schmidt, Hagen Schossig, Heike Weidemann und Marietheres Rudolph-Meier hatten sich Reinhild Krey vom TV Jahn Rheine, sowie Claudia Stockmann und Ramona Schievelkamp vom PC Emsstern angeschlossen. Sie entwickelten im Wettkampfverlauf einen unheimlichen Teamgeist und erfuhren zusätzlich enorme Unterstützung von den übrigen SC´lern, die an allen Wettkampftagen das Team entlang der Strecke aufmunterte und motivierte.

Fast 600 Wettkampfsportler starteten am Riesenbecker Hallenbad in den anspruchsvollen Laufwettbewerb, der die Läuferinnen und Läufer in sechs Etappen über Ibbenbüren, Tecklenburg, Mettingen, Dickenberg und Ibbenbüren wieder zurück nach Riesenbeck führte. Die Gesamtstrecke von rund 140 Kilometer war in sechs Einzeletappen mit einer Länge von je 18 – 23 Kilometer eingeteilt und hielt für die Sportler obendrein noch satte 1400 Höhenmeter parat. Die Hitze an den ersten fünf Wettkampftagen hatte den Sportlern derart zugesetzt, dass von den 600 Starterinnen und Startern nur 493 den Zieleinlauf genießen konnten. Und eben dieser, von vielen Zuschauern gesäumte Zieleinlauf, ließ den Teilnehmern so manche Blessur und Anstrengung vergessen. Nicht selten war bei den Läufern/innen so manche Glücksträne im Auge zu sehen. Nach dieser hohen körperlichen Anstrengung war die Siegerehrung am Abend ein weiterer emotionaler Höhepunkt. Rund 1000 Wettkampfsportler feierten im bereitgestellten Zelt bis in Nacht ihren persönlichen SixDays-Finish und die jeweiligen Altersklassenbesten und Gesamtsieger.

Die Einzelplatzierungen der SCA-Ausdauersportler:

Hagen Schossig spulte an allen Wettkampftagen eine gleichmäßig-konstante Leistung ab und wurde 18. der Altersklasse (AK) M50 in 9:58:36 Stunden, Gesamt Platz 101.

Heike Weidemann hatte sich nach verhaltenem Beginn von Platz 249 kontinuierlich nach vorn gearbeitet. Passend zu ihrem Geburtstag am letzten Wettkampftag lief sie bei ihrer SixDays-Premiere als Dritte der AK W45 über den Zielstrich. In 10:45:32 Stunden belegte sie zudem Platz 175 in der Gesamtwertung.

Bernd Brinkhues blieb über die gesamte Wettkampfdauer stabil im Bereich seiner Platzierung und teilte sich die Kräfte derart gut ein, dass er am letzten Tag auf der Halbmarathonstrecke persönliche Jahresbestzeit lief. In 11:07:36  Stunden errang er Platz fünf in der AK65 und Platz 213 im Gesamtfeld.

Marietheres Rudolph-Meier spielte ihre gesamte Wettkampfroutine aus. Nach dem ersten Wettkampftag noch auf Platz 9 der Altersklasse gelegen, kämpfte sie sich von Etappe zu Etappe schließlich auf Rang 3 der AK W50 vor. In 11:10:30 Stunden finishte sie die SixDays und legte damit einen guten Grundstein für den anstehenden Ironman-Wettkampf in Maastricht.

Klaus Schmidt verbesserte sich kontinuierlich im Wettkampfverlauf  und erreichte nach einem starken Wettkampffinale in der AK M55 in 11:33:26 Stunden den 30. Platz und Platz 269 in der Gesamtwertung.

Aloysia Wegmann startete bedingt durch eine längere Verletzungspause mit einem enormen Trainingsrückstand in den Wettkampf und wollte daher ursprünglich nicht alle Etappen laufen. Doch die guten Zwischenergebnisse motivierten sie zum Durchhalten und das zu Recht: Platz 5 in der AK W60 war der verdiente Lohn. In 13:02:39 Stunden belegte sie Platz 407 im Gesamtfeld.

Claudia Stockmann  vom PC Emsstern errang in 11:32:27 Stunden den 7.  in der AK W45 und gesamt Platz 262. Ihre Vereinskollegin Ramona Schievelkamp absolvierte ihr SixDays-Premiere in 11:46:46  Stunden und errang damit den 7. Platz in der AK W40.

Reinhild Krey vom TV Jahn-Rheine zeigte nach verhaltenem Wettkampfbeginn eine starke Schlussleistung und errang in der W50 in 11:48:47 Stunden den 9. Platz.